Zwangsaufenthalt
Am Sonntag, den 20.August, ging es dann per Auto nach Hermannstadt zum Flughafen. Ein Zwischenstopp zum letztem Mici-Essen war eingeplant, schließlich wollten wir auch zu Hause noch diese Erinnerung "etwas vor uns her tragen". So kamen wir noch gerade rechtzeitig am Flughafen an. Dort erwartete uns eine deftige Überraschung. Die Rucksäcke waren schon abgefertigt, als man uns mitteilte, dass wir nicht auf der Bordliste stehen und wir uns an das TAROM-Büro wenden sollten.
Dort (gleich beim Check-In um die Ecke) gab man uns zu verstehen, dass hierfür die Tatsache, dass wir auf dem Hinflug nicht bis Klausenburg geflogen sind, die Ursache sei. Der TAROM- Mitarbeiter ( der einzige vor Ort ) kam auf Grund unserer Proteste arg ins Schwitzen und bot uns für den nächsten Tag zur gleichen Zeit einen Flug nach München und auch den Weiterflug nach Dresden an. Dann besorgte er uns noch ein Taxi und für uns ging es zurück in die Innenstadt, wo wir uns von Paul noch mal eine Übernachtung organisieren liessen.
Am Montag dann kam es wieder zu einem Disput am Check-In. Man wollte uns nur bis München einchecken, weil man wohl Angst hatte, dass wie am Vortag der Flieger arg verspätet abhebt und dann in München das Gepäck nicht rechtzeitig zum Weiterflug bereit steht. Auf diese Art und Weise wollte man sicherlich perspektivisch Geld sparen. Apropo Geld: Wir glauben auch den realistischen Grund fürs nervöse Schwitzen des TAROM-Mitarbeiters vom Sonntag beobachtet zu haben. Die Bordliste für den Flug wurde durch den jetzt anwesenden Mitarbeiter von TAROM noch hektisch um einen Fluggast  erweitert. Dafür war nicht mal Zeit ein Bündel EURO- Scheine aus der Hand zu legen.
Trotz allen Ärgers mit TAROM soll eines nicht unerwähnt bleiben. Das ausgereichte Essen an Bord ist vorzüglich. Hier kann sich die Lufthansa eine Scheibe abschneiden, zumal auf dem Inlandflug schon ein Tablett mit Wasser- oder Saftbechern für die Passagiere als ausreichend empfunden wird.
Dafür durfte Sabine in München vor den Sicherheitskräften unseren mitgebrachten Tuica verkosten. Wir wussten nichts von den in England neu entdeckten  Sprengstoffen und den verschärften Sicherheitskontrollen, auch auf deutschen Flughäfen. Was wäre wohl passiert, wenn Sabine "umgekippt" wäre ?
Gut und pünktlich in Dresden angekommen, ging es zum "Fleischessen mit Knochen " zum "All you can eat" von Spar-Ribs.
Das Fazit: Wieder ein schöner Urlaub auf dem Balkan. Und dieser bleibt eben Balkan. Auch wohl noch ein ganze zeitlang nach dem Beitritt von Rumänien und Bulgarien zur EU.
Wir kommen bestimmt wieder !